Eigentlich haben die internen Prognosen von Microsoft ergeben, dass sich das neue Windows 8 inkl. Hardware sehr schnell verbreiten und von den Kunden eigentlich sehr gut angenommen wird. Nun haben interne Quellen aber berichtet, dass die Verkäufe deutlich unter den Erwartungen von Microsoft liegen und man im Moment damit beschäftigt ist, „Fehleranlyse“ zu betreiben. Der erste Grund für die schwachen Verkaufszahlen dürfte der angespannte OEM-Markt sein, da die Lizenzpartner von Microsoft nicht den gewünschten Absatz liefern. Daher will Microsoft nun immer mehr auf „Eigenvermarktung“ setzen, um nicht mehr so stark von den Lizenzpartnern abhängig zu sein.

Hardware und Userinterface!
Auch hier gibt es noch großen Nachholbedarf: Das Userinterface ist für viel Benutzer einfach zu kompliziert und auch die Hardwarezusammenstellung ist nicht gerade simpel. Dies hindert vor allem große Betriebe auf das System umzusteigen. Aus diesem Grund werden auch weniger Volumenlizenzen an den Mann gebracht und man kann die gewünschten Verkaufszahlen nicht erreichen. Ob sich diese Situation im Laufe des nächsten Jahres ändern wird, oder ob das neue Windows 8 das gleiche Schicksal wie Windows Vista blüht, steht noch in den Sternen.