macOS-Sierra-SiriEin interessantes Feature, welches Apple mit dem kommenden macOS Sierra bieten wird, ist die Speicherplatzoptimierung. Da Apple bekanntlich bei seinen Geräten mit Speicherplatz geizt bzw. dieser ziemlich viel Aufpreis kostet, kommt eine Optimierung des Speicherplatzes vielen Usern sicherlich entgegen.

Was macht Apple?
Da Nutzer oftmals auf den Papierkorb vergessen, wird dieser künftig nach 30 Tagen automatisch gelöscht. Das kennen wir bereits von der Fotos-App auf dem iPhone. Des Weiteren wird überwacht, ob es doppelte Downloads, Caches und Logfiles gibt. Zudem wird daran erinnert, benutzte App-Installer zu entfernen. Damit bedient sich Apple bei Funktionen, die bereits von Tools wie zB „Onyx“ bekannt sind.

Was passiert, wenn der Speicherplatz dennoch zur Neige geht?
Viele werden es schon erahnt haben, denn hier kommt iCloud ins Spiel! Das neue Betriebssystem verfrachtet nämlich in Zukunft selten verwendete Dokumente, aber auch Fotos, Mail-Attachments oder bereits angesehene iTunes-Filme in die Cloud. Damit diese Dateien nicht verloren gehen, wird eine Verknüpfung an dem ursprünglichen Speicherplatz hinterlassen. Fest steht auf jeden Fall, dass bei der Nutzung dieses Angebots immer eine gute Internetverbindung nötig sein wird.

Manche User werden darüber nicht erfreut sein. Wie Apple die ganze Angelegenheit bezüglich des Datenschutzes handhabt, bleibt abzuwarten.