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Die digitalen Musikverkäufe sind nicht nur bei Apple stark zurückgegangen, sondern auch weltweit spürt man einen klaren Rückgang in der Branche. So musste man im Jahr 2014 ein Minus von gut 9 Prozent hinnehmen, das auf einen einzigen Grund zurückzuführen ist, nämlich Streaming. Die Nutzer kaufen keine Musik mehr, sondern mieten diese lieber zu einem niedrigen Preis. Dadurch schwindet das Verlangen, Musik dauerhaft zu besitzen und Geschäftsmodelle wie iTunes kommen immer mehr in Bedrängnis. Doch auch die Musikbranche freut sich über diesen Fakt nicht unbedingt.

Man wollte etwas anderes als iTunes
Eigentlich wollte die Musikindustrie die Dominanz von iTunes etwas herunterschrauben und hat sich gleich die nächste Plage ins Haus geholt. Streaming-Dienste schütten weniger an die Künstler und an die Studios aus und damit ist iTunes wieder der beste Freund des Musikers geworden, da man hier noch Geld für seine Musik bekommt. Doch leider hat man dieses Geschäftsmodell nun entschärft und auch Apple auf den Streaming-Bereich umsteigen müssen und somit verdienen alle Parteien weniger – für den Kunden ist es aber die billigste Lösung.