13.04.16-Facebook_Logo

Als Tim Cook im vergangenen September in einen TV-Interview Googles werbefinanzierte Services kritisierte und meinte: „Für den Nutzer kostenfreie Dienste, die sich über den Verkauf von Daten gegen Werbung finanzieren, machen den Nutzer zum eigentlichen Produkt“, hat er wahrscheinlich nicht damit gerechnet, dass gut zwei Monate später harsche Kritik und quasi eine Retourkutsche aus einer anderen Ecke kommt, nämlich von Facebook-Chef Mark Zuckerberg.

Diese Kritik hat er im Zuge eines Portraits geübt, welches das Time Magazin über ihn verfasste, wo es eigentlich um den Plan von Mark Zuckerberg geht, die ganze Welt zu vernetzen. Bei dem Seitenhieb meinte er, dass er es leid sei, ständig diese „lächerlichen Anschuldigungen“ (in diesem Fall von Tim Cook) zu hören. „Nur weil sich etwas durch Werbung finanziert, verliert es deshalb nicht Kundenbedürfnisse aus den Augen“, ist der Facebook-Chef der Meinung. Der direkte Angriff gegen Apple erfolgt dann mit dem Satz: „Wenn Apple sich tatsächlich am Konsumenten orientieren würde, würde es nicht viel zu viel für seine Produkte verlangen.“

Wir wollen diese Worte einmal im Raum stehen lassen und sind gespannt, ob eine Antwort aus Cupertino kommt.