Apple hat auf seiner Support-Seite veröffentlicht, mit welchen Macs das Senden bzw. der Empfang von HD-Videos möglich ist. Der Logik entsprechend ist das Senden von HD-Videos momentan nur mit den neu erschienen MacBook Pros möglich. Obwohl bekannt, führen wie der Vollständigkeit halber auch diese Modelle an:

  • MacBook Pro (15-inch, Early 2011)
  • MacBook Pro (17-inch, Early 2011)
  • MacBook Pro (13-inch, Early 2011)

Viel interessanter ist der Nachsatz: „Sending HD video requires a minimum upload bandwidth of 1 Mbps.“ Wer also in Österreich z.B. Kunde bei der Telekom ist und nicht zufällig schon Gigaspeed-Kunde ist (16 Mbit down, 1 Mbit up), kann FaceTime HD von vorne herein schon vergessen. Wer Besitzer eines UMTS-Sticks ist, kann darauf hoffen (bei einem theoretischen Upload bis zu 5,76 Mbit, den manche Anbieter versprechen), dass es mit dem Senden von HD-Viedeos funktioniert.

Beim Empfang von eines FaceTime HD-Video-Chats sieht die ganze Sache schon anders aus. Modelle bis zurück zum Jahr 2008 können HD-Videos empfangen. In diesem Fall ist mindestens eine 1 Mbit-Leitung (Download) notwendig. Das lässt sich in den meisten Fällen ja bewerkstelligen.

  • MacBook Pro (15-inch, Early 2011)
  • MacBook Pro (17-inch, Early 2011)
  • MacBook Pro (13-inch, Early 2011)
  • MacBook (13-inch, Early 2008), or newer, with a 2.4 GHz or better processor
  • MacBook Pro (15-inch and 17-inch, Early 2008), or newer, with a 2.4 GHz or better processor
  • MacBook Pro (13-inch, Mid 2010), or newer, with a 2.53 GHz or better processor
  • iMac (20-inch and 24-inch, Early 2008), or newer, with a 2.4 GHz or better processor
  • iMac (21.5-inch and 27-inch, Late 2009), or newer, with a 3.06 GHz or better processor
  • Mac Pro (all models), with a compatible video camera
  • Mac mini (Early 2009) or newer, with a 2.26 GHz or better processor and a compatible video camera

Grundsätzlich ist FaceTime HD sicher eine tolle Sache. Mit den bald erscheinenden neuen iMacs wird die Zahl der FaceTime HD-Sender-PCs weiter wachsen. Scheitern wird es in Zukunft, wie schon angesprochen, vor allem an der Internetleitung – und hier wiederum vor allem in ländlichen Gebieten, wo der Ausbau des „schnellen“ Internets noch nicht so weit fortgeschritten ist. So, wie beim Autor dieses Artikels…