Immer wenn auf verschiedenen Blogs das Thema „iPhone 5C“ aufkommt, kommen auch gleichzeitig die Kommentare über den Wandel von Apple von einer Premium-Marke hin zu einer „Billig-Marke“, wie zB Samsung. Grundlegend stützt sich diese Theorie darauf, dass Apple ein Produkt auf den Markt bringt, welches aus Plastik gefertigt ist und dies nicht in die momentane Produktlinie passt. Wir versuchen das Thema nun etwas zu beleuchten, um etwas Licht ins Dunkel zu bringen.

Frühere iPhones waren auch aus Plastik!
Noch vor gut 3 Jahren wurde das iPhone 3 GS von Apple gefertigt und als „das iPhone“ verkauft. Zu diesem Zeitpunkt setzte Apple für die Rückseite Plastik als Baustoff ein und jeder war zufrieden. Auch die Presse ließ das iPhone hochleben und es wurde nie darüber gesprochen, dass die Plastikrückseite ein Indikator dafür wäre, dass  das iPhone nicht „wertig“ ist. In den letzten Wochen und Monaten hat das Wort Plastik aber einen sehr faden Beigeschmack bekommen.

Apple ist selbst schuld!
Betrachtet man die Entwicklung des iPhones ist eine Plastikrückseite natürlich ein Rückschritt. Hätte man das billige iPhone 5C direkt nach dem iPhone 3 GS auf den Markt gebracht, wäre keiner auf den Gedanken gekommen, dass es sich hierbei um ein „minderwertiges“ Produkt handelt und die Presse hätte es in den Himmel gelobt. Apple hat sich aber für bessere Materialien entschieden und die Messlatte damit deutlich höher gesetzt. Somit muss Apple die negative Presse auch auf die eigene Kappe nehmen.

Fazit ist, dass Apple weiterhin tolle Produkte auf den Markt bringt und immer noch für Qualität steht. Man sollte lieber die Verarbeitung und die damit verbundenen Komponenten bewerten, als nur die verbauten Materialien, die fast nichts über die Funktionalität aussagen.

Und jetzt eure Meinung – was sagt ihr dazu?