iphone6s-6sp-select-2015

Teilweise nimmt der US-Präsidentschaftswahlkampf bizarre Auswüchse an. Manche von euch haben sicherlich schon mitbekommen, dass eine der schillerndsten Figuren dieses Wahlkampfes, Donald Trump, sich vor wenigen Tagen zu Aussage hinreißen hat lassen, dass „er Apple dazu bringen werde, ihre verdammten Computer und Dinge in diesem Land zu bauen und nicht in anderen Ländern.“ Damit will Trump zusätzliche Jobs für Amerikaner schaffen und wirft natürlich auch einen Blick auf die zusätzlichen Steuereinnahmen.

iPhone würde 50 US-Dollar mehr kosten
Der CEO von iFixit, Kyle Wiens, hat sich die Angelegenheit einmal angesehen und berechnet, welche Mehrkosten in Falle des iPhones auf die Kunden zukommen würden. Bei seinen Berechnungen ist er auf 50 US-Dollar gekommen, die im Wesentlichen durch die teureren Arbeitskräfte in den USA entstehen würden. Grundsätzlich sei es seiner Ansicht nach deshalb nicht unmöglich, alle Apple-Produkte in den USA zu fertigen, jedoch sei es fraglich, ob die Kundschaft auch bereits sei, die Mehrkosten zu tragen.

Das Ganze ist momentan natürlich nur ein Gedankenspiel, da es keine rechtliche Grundlage gibt, einem Unternehmen vorzuschreiben, im Heimatland zu produzieren. Außerdem wäre natürlich nicht nur Apple betroffen, sondern auch zahlreiche andere US-Unternehmen wie zB Amazon, Dell oder HP.

Würdet ihr 50 Euro mehr für ein iPhone „Made in USA“ bezahlen?