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Immer dünner, immer besser und vor allem immer leistungsstärker sollen die neuen Smartphones dieser Welt werden und genau diese Forderungen stehen sich häufig gegenseitig im Weg. Dünne Smartphones können oft nur einen sehr kleinen Akku aufnehmen und nicht so leistungsstarke Chips beinhalten, dennoch versucht man in der Industrie den besten Weg zu finden, um den Kunden zufriedenzustellen. Aus diesem Grund versucht man die Smartphones so kompakt und effizient wie nur möglich zu bauen und „vergisst“ hier oft auf die Möglichkeit das Smartphone auch reparieren zu können falls ein Defekt auftritt. Solch eine Arbeitsweise lässt sich im Moment beim neuen HTC One ablesen, welches für Reparaturen überhaupt nicht geeignet ist und von iFixit als nicht reparierbar eingestuft worden ist.

Wird es auf Dauer so kommen?
Viele Smartphones, die auf den Markt kommen, sind so komplex aufgebaut, dass sie kaum noch zu reparieren sind. Aus diesem Grund geht man davon aus, dass die nächsten Generationen der Smartphones schon zu Wegwerfprodukten werden. Der Grund dafür ist nicht der günstige Preis, sondern die nicht vorhandene Möglichkeit, ein Smartphone günstig zu reparieren. So würde der Tausch des HTC One-Akkus genau so viel Kosten verursachen, wie ein herkömmliches Mittelklasse-Smartphone, weshalb es immer öfter dazu kommen wird, dass defekte Smartphones bald nicht mehr repariert werden, sondern einfach in der Recycling-Tonne landen.

Wie seht ihr das?