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Neue Informationen gibt es bezüglich des Fingerabdruck-Scanners, der bekanntlich beim iPhone 5S zum Einsatz kommt. Ein Sprecher von Apple hat gegenüber dem Wall Street Journal einige Details preisgegeben. Demnach ist es so, dass nach einem Neustart des iPhones oder nach dem Verstreichen von 48 Stunden, wo das Gerät nicht entsperrt wurde, der Passcode eingegeben werden muss. Eine Verwendung der Touch ID (ganz) ohne Code-Sperre ist somit nicht möglich. Damit soll Unbefugten das Umgehen des Fingerabdruck-Scanners deutlich erschwert werden. Das nächste Detail klingt zwar etwas makaber, aber dennoch erklärt der Apple-Sprecher, dass der Zugang zum iPhone via Touch ID nur mit einem „lebendigen“ Finger möglich sei.

Datenschutz
Auch beim Thema Datenschutz versucht Apple Aufklärungsarbeit zu leisten. Es bestehen ja vielerorts bedenken, dass die biometrischen Daten in falsche Hände geraten könnten. Laut Apple ist das nicht so, denn es werde nicht ein Abbild des Fingerabdruckes gespeichert, sondern nur die „Fingerabdruck-Daten“, welche natürlich verschlüsselt im A7-SoC gespeichert werden. Damit würden keine Daten an die Server von Apple übertragen werden, auch nicht im Rahmen des iCloud-Backups. Zudem könne keine andere Software auf diese Daten zugreifen.

Eventuelle Probleme
Zum Schluss wurden auch noch eventuelle Probleme angesprochen, die bei der Nutzung der Touch ID auftreten könnten. Hierzu gehören beispielsweise feuchte Finger, oder aber Verletzungen bei den Fingerkuppen. In diesem Fall müsse ein anderer Finger verwendet werden, so Apple. Wir werden bald sehen, wie sich der Fingerabdruck-Scanner in der Praxis bewähren wird.