Eigentlich sind wir schon seit einigen Tagen im Besitz unseres jüngsten Apple-Zuwachses, dem neuen iPad. Wir haben uns, nach längeren Diskussionen, doch für das 4G-Modell mit 16 GB entschieden. Obwohl der verbaute LTE-Chip in Österreich bekanntlich nichts bringt, wollen wir doch in nächster Zeit an verschiedenen Orten testen, wie sich der Empfang und die Übertragungsraten mit HSDPA+ gestaltet.

Wie üblich, ist schon das Auspacken (Unboxing) ein Erlebnis für sich. Hält man das neue Device einmal in der Hand, fällt im Vergleich zum iPad 2-WiFi das etwas größere Gewicht von 60 g schon auf, ist aber überhaupt nicht störend.

Das Beeindruckendste ist wirklich das Display. Es ist hell, gestochen scharf und Texte lassen sich wunderbar lesen. Nun wird klar, warum Apple das neue iPad als „sehvolutionär“ bezeichnet. Es besteht wirklich die Gefahr, dass man mit seinem iPad der ersten oder zweiten Generation nicht mehr zufrieden ist.

Ansonsten können wir von der Geschwindigkeit zwischen dem iPad 2 und iPad (3) praktisch keinen Unterschied erkennen. Nur das Starten des neuen iPads läuft ca. 5 bis 6 Sekunden schneller ab.

In den nächsten Wochen werden wir uns natürlich noch viel intensiver mit dem neuen iPad beschäftigen und immer wieder über unsere Erfahrungen berichten. Fest steht für uns aber jetzt schon: Der einzige Grund, auf ein neues iPad umzusteigen, ist für das überragende Display. Wegen des etwas schnelleren Prozessors (was aber wie erwähnt, in der Praxis praktisch nicht auffällt) und einer neuen 5MP-Kamera würden wir nicht zuschlagen.