iPhone-Verkäufe

Viele Analysten haben sich in den letzten Tagen und Wochen zum Thema „iPhone-Verkäufe im letzten Quartal“ geäußert und dementsprechend viele verschiedene Einschätzungen hat es gegeben. Das Wirtschaftsmagazin Fortune hat nun die Meinungen von insgesamt 32 Apple-Analysten zusammengefasst, wobei sich darunter 20 Profis und 12 Amateure befinden. Die Zahl reicht dabei von 34 bis 42,5 Mio. verkaufter Einheiten. Im Durchschnitt schätzen die Analysten, dass Apple im vergangenen Quartal 38,2 Mio. iPhones verkaufen hat können. Dies würde im Vergleich zum letzten Jahr einer Steigerung von 2 Prozent entsprechen, wo Apple 37,4 Mio. Smartphones absetzen konnte. Es ist fraglich, wie die Anleger ein solches Ergebnis aufnehmen werden.

Gründe?
Laut dem Analysten Toni Sacconaghi gibt es auch ein paar Gründe für dieses prognostizierte und eher durchwachsene Ergebnis. So seien seiner Meinung nach die Verkäufe über China Mobile schwächer als erwartet. Auf der anderen Seite sieht er aber in Schwellenländern eine starke Nachfrage nach billigeren, dafür aber älteren iPhone-Modellen, welche die Ausfälle in China kompensieren könnten. Für Apple sind die iPhone-Verkäufe auf jeden Fall das wichtigste Standbein, da knapp über die Hälfte des Gesamtumsatzes aus dieser Sparte stammen. Spätestens nächsten Mittwoch werden wir sehen, ob die Analysten richtig gelegen sind.

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