Bereits gestern Abend und in der Nacht sind Gerüchte in Umlauf geraten, wonach das iPhone 5 anfällig für Kratzer auf der Rückseite sein soll. Außerdem würden einige Chargen Produktionsfehler aufweisen, die ebenfalls das Gehäuse betreffen. Wie macrumors berichtet, ist ein neugieriger Besitzer auch gleich zur Tat geschritten und hat mit dem Werkzeug, womit die SIM-Kartenhalterung entfernt werden kann, die Rückseite des iPhones bearbeitet. Wie auf dem Foto unterhalb zu erkennen ist, scheint die eloxierte Alu-Rückseite – im Gegensatz zum Gorilla-Glas des iPhone 4 und 4S – wirklich nicht allzu widerstandsfähig zu sein.

Aber nicht nur die potentielle Kratzanfälligkeit macht momentan die Runde, sondern auch Berichte über angebliche Produktionsfehler beim neuen iPhone. So sollen, wie express.de von einem Käufer berichtet, iPhones bereits mit Mängeln am Gehäuse verpackt worden sein. Laut eigenen Angaben soll der Käufer sein iPhone insgesamt 30 Mal eingetauscht haben. Als dann noch immer kein Modell ohne Fehler dabei war, hat er ein fehlerhaftes Exemplar genommen und als Entschädigung Apple Care kostenlos erhalten.

Seit gestern ist auch die MacMania-Redaktion im Besitz von zwei schwarzen iPhone 5-Modellen und wir sind gespannt, ob sich die Situation mit der Alu-Rückseite wirklich so verhält. Unsere iPhones weisen auf jeden Fall keine Fehler am Gehäuse auf, die von Beginn an dagewesen wären. Wir hoffen, dass es sich hierbei wirklich um einzelne fehlerhafte Chargen handelt. Es scheint aber, dass eine Schutzhülle durchaus empfehlenswert wäre.