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Wie nun bekannt geworden ist, hat Apple in Frankreich keinen einfachen Stand und muss der SACEM (vergleichbar mit der österreichischen AKM) eine Summe von 12 Millionen Euro an Lizenzen überweisen. Grundlegend handelt es sich hierbei um Lizenzzahlungen für den internen Flash-Speicher, der im iPad verbaut worden ist und laut französischem Gesetz mit einem gewissen Prozentsatz an Steuern belegt ist. Apple hat sich gegen diesen Beschluss gewehrt, findet die Besteuerung von Flash-Speicher in Frankreich unverhältnismäßig hoch und will diese Gebühren nicht zahlen. Bei der genannten Summe geht es nur um den Zeitraum von März 2012 bis Ende 2012. Für das Jahr 2011 wurde Apple bereits Mitte 2013 zu einer Zahlung von 5 Mio. Euro verdonnert.

Apple erhöht dennoch Preise
Anscheinend ist es aber doch so brisant, dass Apple die Preise des iPads erhöht hat (zwischen 10 und 16 Euro je nach Speichergröße) und dadurch die aufgebrummten Gebühren direkt an den Kunden weitergibt. Dies wurde zwar von Apple offiziell nicht bestätigt, sieht aber ganz danach aus. Apple sieht es offenbar nicht ein, dass man die Marge des beliebten Tablets mit den Behörden von Frankreich teilt und versucht auch weiterhin die Annullierung der Urheberrechtsabgabe zu erreichen.