In den letzten Monaten und Jahren wurde Kickstarter zu einem großen Hype, der es Entwicklern ermöglicht, ihre eigenen Projekte ohne Risiko zu finanzieren. Viele kleine Investoren sorgten dafür, dass das gewünschte Kapital hereingespült wird, um das Projekt zu finanzieren. Große Projekte wie die Pebble Watch oder der für iOS gedachte Thermostat sind aus dieser Quelle entstanden. Leider zeigt sich in letzter Zeit ein erschreckender Trend in der Szene. Viele Projekte wurden angedacht, Gelder wurden gesammelt, doch es geht nichts weiter. Viele Projekte verlaufen im Sand oder sind einfach nicht umsetzbar. Die Investoren müssen sich also von ihrem Geld verabschieden, ohne jemals ein Produkt gesehen zu haben.

Entwickler überschätzen sich!
Bestes Beispiel für dieses Verhalten ist der interaktive Bilderrahmen „Instacube“. Eigentlich hat man „nur“ 25.000 US-Dollar für die Verwirklichung des Projektes benötigt, doch es kamen über 600.000 US-Dollar zusammen. Dieses Geld wurde nun in gut 10 Monaten komplett verbraucht und das Produkt ist immer noch nicht fertiggestellt. Nach langer Pause ist man nun wieder auf Suche nach weiteren Investoren und benötigt wieder fast eine Million US-Dollar für die Fertigstellung. Kommt dieses Geld nicht zusammen, wird das Projekt eingestampft und die Investoren können auf ihr Geld verzichten. Dieses Beispiel ist nur eines von vielen Projekten, die zwar ihr Finanzziel erreicht haben, aber dennoch nicht freigestellt werden konnten.

Wer hat bei Kickstarter schon einmal „investiert“?