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Die Quartalskonferenz von Amazon war nach dieser Periode sicherlich kein Zuckerschlecken, denn das Unternehmen musste seinen Aktionären ein dickes Minus vorstellen, was vielen Investoren verständlicher Weise überhaupt nicht gefallen hat. Kurz gesagt machte der Konzern knapp eine halbe Milliarde US-Dollar Verlust und auch die Prognose für die nächsten Quartale weisen eine große Bandbreite auf, so die Geschäftsführung von Amazon. Von einem Minus von bis zu 570 Mio. US-Dollar bis zu einem Plus von 430 Mio. US-Dollar scheint alles möglich zu sein. Grund dafür ist die explosionsartige Expansion von Amazon und den damit verbundenen Diensten. Aber auch mit dem groß angekündigten und bei den Kunden nicht beliebten Fire Phone hat Amazon insgesamt 170 Mio. US-Dollar in den Sand gesetzt. Der Aktienkurs ist daraufhin um 10 Prozent eingebrochen.

In den nächsten Jahren ist es aber wieder das Ziel schwarze Zahlen schreiben, um nicht jeden Anleger zu verärgern. Man will ein eigenes Ladengeschäft aufbauen und auch einen eigenen Lieferdienst ins Leben rufen. Laut Geschäftsführer Bezos soll das Kauferlebnis durch Amazon nochmals verbessert werden und dazu nimmt man kräftig Geld in die Hand. Aus diesem Grund konnte man auch den Umsatz um 20 Prozent steigern und auch die magische Grenze von 20 Milliarden US-Dollar überschreiten. So gesehen läuft das Geschäft besser als in den Jahren zuvor.