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Eigentlich haben sich alle Apple-Fans auf Retina-Displays bei den neuen Mac-Modellen gefreut. Jedoch müssen wir euch die Stimmung jetzt ein bisschen „vermiesen“. Wir haben uns nämlich Gedanken gemacht, ob es wirklich Sinn macht, ein Retina-Display in einem Mac zu verbauen. Doch hierzu müssen wir zuerst wissen, warum beim iPhone 4 und auch beim iPad 3 das Retina-Display immer so hervorgehoben worden ist. Durch den geringen Abstand, den wir zum iPhone-Display und iPad-Display haben, fallen uns die einzelnen Pixel wesentlich schneller auf, als bei einem Mac. Zusätzlich war der Sprung zu Retina beim iPhone und auch beim iPad gigantisch. Wenn man dies in Prozenten ausdrücken würde, lag das alte iPhone bei einem Retina-Anteil von 53 %, das iPad lag mit 61 % etwas darüber. Nimmt man nun genau diesen Wert auch von einem Mac, wird einem ersichtlich, warum das Retina-Diplay wenig Sinn macht.

Macs sind schon „fast“ Retina!
Der 27 Zoll iMac könnte schon fast als Retina-Display durchgehen, er liegt nämlich mit 89% am dichtesten an einer Retina-Auflösung. Hier kann man nur mit einem sehr geringen Leseabstand Pixel erkennen. Die Notebooks von Apple liegen auch zwischen 77 und 88 % und sind daher auch sehr nahe an der erwähnte Auflösung. Sollte Apple nun die Auflösung verdoppeln, wären die Displays noch besser, aber der Unterschied ist für den „normalen User“ kaum erkennbar, da die jetzigen Bildschirme schon sehr nah am Optimum liegen.

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Wir hoffen, dass sich Apple noch mehr einfallen lässt, als nur die Auflösung zu verdoppeln, ansonsten könnten einige sehr enttäuscht sein.