Es ist endlich soweit! Nach über 500 Tagen ohne Update hat Apple dem iMac nun endlich ein Update spendiert, das sich sehen lassen kann. Apple hat einen so dünnen iMac vorgestellt, wie man ihn sich nicht vorstellen hätte können. Frontal sieht der neue iMac genau gleich aus wie der ältere iMac. Durch eine sehr gewölbte Rückseite ist der Rand des neue iMacs nur 5 Millimeter dünn. Durch eine komplett neues Display, welches noch dünner gefertigt worden ist, lässt sich solch ein Produkt überhaupt herstellen.

Kein DVD-Laufwerk!
Diesmal müssen wir sagen, dass wir Recht hatten! Apple hat das optische Laufwerk des iMac entfernt, um solch ein dünnes Gerät zu entwickeln. Damit ist es nun klar in welche Richtung Apple gehen wird. Der Mac App Store wird dadurch immer wichtiger für jeden Mac-User und Apple „zwingt“ sogar die Desktop-User auf diesen Dienst umzusteigen.

Hardware…
Das Display hat sich nicht großartig verändert, die Lautsprecher haben sich deutlich verbessert und es wurde ein HD-Facetime Kamera verbaut. Der SD-Karten-Slot wurde auf die Rückseite in die gewohnte „Anschlussreihe“ verbannt, ansonsten sind sowohl USB 3.0 als auch ein Thunderbold-Anschluss vorhanden. Mitgeliefert wird zudem 8 GB RAM und mindestens ein 1 TB Festplatte (Fusion-Drive). Zudem wird mindestens ein i5-Prozessor verbaut.

Fusion-Drive…
Auch hier hat die Gerüchteküche Recht behalten und Apple verbaut sowohl ein SSD als auch ein HDD-Festplatte. So wird die komplette Software auf dem „Flash-Part“ der Festplatte installiert. Alle anderen Dokumente und Dateien werden auf der normalen HDD abgelegt. Sollte eine File öfters gebraucht werden, wird diese auf die SSD-Partition verschoben, bis diese gefüllt ist. Dadurch lässt sich der Speed des kompletten Systems deutlich steigern.

Fazit:
Apple hat mit dem neuen iMac sicherlich den Nerv der Zeit getroffen. Auch preislich lässt er keine Wünsche übrig: Der kleine iMac kostet 1299 US-Dollar und der große Bruder startet bei 1799 US-Dollar. Die Auslieferung wird im November gestartet. Ob das fehlende DVD-Laufwerk viele Kunden „vergraulen wird“, wird man abwarten müssen.

Was haltet ihr vom iMac 2012?