Dem Präsidenten des deutschen Umweltbundesamtes ist es offenbar ein Dorn im Auge, dass vor allem die Hersteller von Smartphones und Notebooks – allen voran natürlich Apple – zunehmend auf fest eingebaute Akkus setzen, die nicht vom User ausgetauscht werden können. Der Präsident meint:

„Dass das verschleißträchtigste Bauteil nicht ersetzt werden kann, ist grotesk.“

Bereits im August hat Präsident Jochen Flasbarth ein europaweites Verbot gefordert. Es wäre seiner Ansicht nach durchaus möglich, dieses per Ökodesign-Richtlinie auf EU-Ebene zu regeln. Damit sollen die Hersteller mehr oder weniger gezwungen werden, Geräte zu entwickeln, die eine lange Lebensdauer und eine hohe Wiederverwertbarkeit aufweisen.

Beteuerungen seitens Apple, wonach der Akku des iPhones auch nach 400 vollständigen Ladezyklen bis zu 80 Prozent seiner Kapazität behalte, schenkt Flasbarth wenig Glauben. Aber nicht nur Apple verbaut zunehmend Akkus fest, auch Hersteller wie zB wie HTC oder LG setzen zunehmend auf diese Variante. Dieser Schritt wird sicherlich zum Teil auch im Design begründet liegen.

Würdet ihr euren Akku lieber selbst austauschen können, oder vertraut ihr auf die versprochene Lebensdauer?