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Wenn Künstler und Verwertungsagenturen einmal den Braten gerochen haben, lassen sie nicht mehr so schnell locker. Genau diese Situation ist im Moment beim Thema „Musik-Streaming“ eingetroffen. Dank neuer Technologien und besserer Internetbandbreite wird das Thema immer attraktiver und dadurch auch lukrativer. Vorreiter Spotify kann sich aber kaum auf dem Markt halten, da die Lizenzzahlungen an die Künstler und auch an die Verwertungsgesellschaften immer noch viel zu hoch sind. So gehen zwischen 60 und 70 Prozent der Einnahmen direkt an die Künstler weiter und die Anbieter bleiben auf hohen Server- und Personalkosten sitzen.

Potential vorhanden
Dadurch entsteht für die Künstler ein großes Potential und das möchte man natürlich auch auskosten. Es ist zu erwarten, dass man mit den Preisen nicht weiter nach unten gehen wird, um die Sparte lukrativ zu machen. Laut Spotify kann der Schuss nach hinten losgehen, da die Anbieter dadurch immer mehr in Schieflage geraten und dadurch ihren Vertrieb nicht aufrechterhalten können. Laut neuesten Studien soll sich der Anteil an Musik die gestreamt wird bis ins Jahr 2017 verdoppeln. Wir hoffen, dass die Musikindustrie in diesem Bereich etwas umdenkt.