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In den letzten Tagen wurde das Thema Instagram, Facebook und die damit verbundenen AGB-Änderungen von vielen Medien breitgetreten. Wir haben uns bewusst zurückgehalten, um die ersten Reaktionen von Facebook oder von Instagram abzuwarten. Bis jetzt gibt es aber nur sehr wenige Meldungen aus den USA und wir haben uns nun ein eigenes Bild der Sachlage gemacht.

Der Kauf von Instagram durch Facebook hatte sicherlich viele Gründe, dennoch versucht Facebook mit jedem gekauften Dienst Geld zu verdienen. Das Kapital von Instagram sind die gemachten Fotos der User und genau diese Quelle will Facebook nun auch anzapfen. Durch die Änderungen der AGB ist es Facebook erlaubt, die Fotos für Werbezwecke zu nutzen und auch Dritten anzubieten, was sicherlich der wichtigste Grund ist.

Damit könnte Facebook mit der Masse an Fotos, die jeden Tag auf das Portal geladen werden, zusätzlich Werbeeinnahmen lukrieren. Zusätzlich werden auch die gespeicherten Geo-Daten gewinnbringend an Dritte weitergegeben und verkauft. Wir sehen die Veränderungen eigentlich als „absehbar“, da Facebook diese Praktiken schon längst auf dem eigenen Portal durchführt und den Dienst in dieses System integriert.

Niemand will etwas verkaufen!
Doch Instagram ruderte sehr schnell zurück und dementiert den Vorwurf, dass die Userfotos verkauft werden könnten. Man sei nicht gewillt diese Fotos zu verkaufen! Dennoch schließen die neuen AGB diesen Fakt ein. Man werde aber keinen Gebrauch davon machen – vorerst!

User sind verärgert!
Welche Auswirkungen diese Veränderungen auf den Dienst haben ist noch nicht abzuschätzen. Man geht aber davon aus, dass sich viele User dies nicht gefallen lassen und zu alternativen Diensten wechseln. Ob der Dienst dann an Popularität verlieren wird oder nicht, wird der weitere Werdegang zeigen. Vielleicht integriert Facebook Instagram in näherer Zukunft komplett in das eigene Produkt.

Nutzt ihr Instagram dennoch weiter?