Wenn es um Apps bei Apple geht, ist der Konzern aus Cupertino nicht gerade zimperlich! Will man eine App wieder zurückgeben, gibt Apple keine Möglichkeit dies zu tun. Einmal gekauft, muss man die App behalten, egal ob sie gefällt oder nicht. Nun will das hessische Verbraucherschutz-Ministerium dem einen Riegel vorschieben und präsentiert eine sehr fragliche Lösung für das Problem. Man will Apple dazu bringen, dass man für jede App eine Demo-Version bereitgestellt bekommt, um die App zu testen und sich somit vom Funktionsumfang überzeugen kann. Hält die App dann was sie verspricht, kann sie gekauft werden. (Zitat)

“Ein solcher Ausgleich könnte etwa in der Verpflichtung der Anbieter bestehen, dem Verbraucher eine Demoversion der Dateien, seien es Software, Apps oder Musik anbieten zu müssen.”

Natürlich klingt der Ansatz des Ministeriums nicht schlecht und man kann sich dies sicherlich auch gut vorstellen. Dennoch wird solch eine Behörde einen Weltkonzern nicht davon überzeugen können, auf solch ein System zu schwenken. Werden diese Forderungen aber auch in den USA oder weiteren großen Märkten laut, wird Apple sicherlich reagieren müssen. Bis jetzt ist dies ein Einzelfall.

Was würdet ihr von Demo-Versionen im App Store halten?