Nokia_Lumia_510_back_view

Microsoft hat vor kurzem noch einmal ein neues Windows-Phone auf den Markt gebracht, um den langsamen Zerfall der eigenen Sparte aufzuhalten. Der Kauf von Nokia und die Bemühungen in diesen Markt eindringen zu können, scheinen derzeit gescheitert zu sein. Laut neuesten Statistiken sind die Verkäufe der Smartphone drastisch eingebrochen und Microsoft kann im Verhältnis zu anderen Smartphone-Herstellern kaum noch Geräte an den Kunden bringen. Auch die neuen Smartphones heizen das Interesse an den Produkten kaum mehr an. In Zahlen bedeutet dies, dass im letzten Quartal nur noch 5,8 Millionen Geräte verkauft werden konnten – vergleicht man dies mit dem letzten Jahr gingen hier noch 9,3 Millionen Geräte über den Ladentisch.

Grundsätzlich hat Microsoft den Smartphone-Trend komplett verschlafen und muss sich nun einen anderen Weg in die Herzen der Smartphone-Nutzer bahnen. Auch die Bemühungen, die eigene Software auf die verschiedenen Smartphones zu bringen, wird nichts an dem Fakt ändern, dass es – auch wieder im Verhältnis zu Android und iOS gesehen – wenige Apps im Microsoft App-Store gibt und dass kaum große Entwickler dazu gebracht werden können, Apps oder Updates ihrer Apps für Microsoft zu entwickeln, da es zu wenige Kunden gibt.