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Wenn einmal ein altgedienter und äußerst renommierter Tech-Journalist sich in einem langen Artikel negativ über die Qualität der Software von Apple äußert, sollte sich das Unternehmen darüber Gedanken machen. Gemeint ist Walt Mossberg, der einst für das Wall Street Journal geschrieben hat und jetzt bei The Verge und re/code aktiv ist.

Bevor er zu seiner harten Kritik ansetzt, lobt er zunächst Apples exzellente Hardware. Sie ist seiner Ansicht nach die Beste auf dem Markt, allerdings kann die Software nicht mithalten. Er ist der Meinung, dass Apple seine Apps dringend überarbeiten muss – egal ob iOS, OS X oder iCloud: Vielfach sei die Software zu komplex oder es haben sich Bugs eingeschlichen bzw. fehlen Features – Zitat:

„Mir ist aufgefallen, dass Apples wichtigste Apps, sowohl unter iOS als auch unter OS X, in Sachen Qualität und Zuverlässigkeit immer mehr nachlassen. Es sieht fast so aus, als hätte Apple diese Programme aus den Augen verloren und würde lieber neuen Träumen wie Smartwatches und Autos nachhängen.“

Konkret nennt Mossberg als Negativ-Beispiele iTunes am Mac, das schwerfällig und überfrachtet sei. Die Mail-App sowie Fotos seine langsam und fehlerbehaftet, was nicht Apple-Qualitität entsprechen würde. Die größte Schwäche aber seien die iCloud-Services.

Das Fazit des Apple-Experten lautet, dass die Programme zwar grundlegend funktionieren, so viele kleine Fehler sich aber summieren und somit kein Zufall sein können. Dadurch werde der Spaß in Kombination mit der tollen Apple-Hardware in Frage gestellt.

Wie ist eure Meinung zu diesem Thema?