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Die Kritik an Apple Music geht in die zweite Runde und nun wehren sich nicht nur Studios aus Großbritannien, sondern auch Studios aus Deutschland. Besonders kleine Studios seien von den Verträgen mit Apple sehr stark betroffen und man kann die 3 Monate „Probezeit“, die von Apple angeboten wird, kaum stemmen. Der Grund dafür sind die massiven Einbußen, die man bei solch einem Geschäftsmodell erwartet und dass die digitalen Downloads eigentlich gegen 0 tendieren werden. Aus diesem Grund sieht der deutsche Musikverband (VUT) für viele Musiker dieses Geschäftsmodell sogar als existenzgefährdend an und rät von einer Nutzung ab.

Der Verband der unabhängigen Musikunternehmen ist in Deutschland für rund 30 Prozent der veröffentlichten Musik verantwortlich und man kann davon ausgehen, dass deutsche Musik bei Apple Music am Anfang sicherlich etwas Seltenes sein wird. Die großen Musiklabels können diese Probezeit von Apple dagegen gut verkraften und man ist der Meinung, dass die nachkommenden Einnahmen deutlich stärker sein werden als die Einnahmen durch die Download-Wirtschaft. Fakt ist, dass Apple die Musikindustrie nun komplett umkrempelt und jetzt abgewartet werden muss, welche Veränderungen es dadurch gibt.