Die Zusammenlegung der Netze von Orange und Drei schreitet voran, aber offensichtlich nicht mit jener Geschwindigkeit, die sich einige Kunden erwarten. Immer wieder wird von Netzausfällen und schlechter Sprachqualität berichtet. Dass es zu solchen Vorfällen kommen kann, wurde auch von Drei nicht verschwiegen. Dennoch verzögert sich die Zusammenlegung offensichtlich und lässt sich nicht so schnell umsetzten, wie gewünscht. Zwar ist die 2G-Netzintegration bereits abgeschlossen, aber jene des 3G-Netzes ist noch noch nicht so weit fortgeschritten, wie ursprünglich geplant. Wurde im Juli noch von einer Fertigstellung im Oktober gesprochen, heißt es jetzt seitens des Unternehmenssprechers Tom Tesch, dass erste Netzverbesserungen bis Jahresende umgesetzt werden würden. Diese sollen vor Weihnachten zumindest in Wien spürbar sein. Die komplette Zusammenlegung soll erst 2014 abgeschlossen sein.

Dies würde auch durchaus Sinn machen, da die LTE-Frequenzauktion erst in diesem Herbst stattfindet. Somit kann der LTE-Ausbau (4G) und die Zusammenlegung des 3G-Netzes arbeitstechnisch aufeinander abgestimmt werden. Im Zuge dessen soll das Netz mit 50 Prozent mehr Funkmasten ausgestattet werden. Ob wir dann wirklich das „3MegaNetz“ haben, bleibt abzuwarten.