Wir gingen mit gemischten Gefühlen an unseren Fernseher und schalteten die Reportage über Apple ein, die gerade im ZDF lief. Unser Bauchgefühl hat uns nicht getäuscht und es wurde wieder auf dem US-Konzern herumgehackt, was das Zeug hält. Arbeitsbedingungen bei Foxconn wurden angekreidet und natürlich auch die Steuerpolitik von Apple. Laut Frontal 21 würde Apple ein „gute Welt-Gefühl“ vermitteln und im Hintergrund Steuern hinterziehen und Arbeiter unter (Zitat) „elenden Bedingungen“ schuften lassen. Natürlich ist dies wieder ein gefundenes Fressen für die Presse, damit man Einschaltquoten generieren kann. Mit verheerenden Bildern und Geschichten versucht man die Zuschauer zu fesseln. Dass auch andere Firmen wie Sony, Nintendo oder DELL bei Foxconn produzieren lassen, wird mit keinem Wort erwähnt. Der Zuseher bekommt den Eindruck als würde nur Apple bei Foxconn produzieren lassen.

Andere machen es auch!
Nachdem über das traurige Schicksaal eines Foxconn-Mitarbeiters berichtet worden ist, geht man am Ende des Beitrags natürlich auch auf die Steuern von Apple ein. Man gibt aber nicht bekannt, dass diese Praxis auch von deutschen Unternehmen genutzt wird und auch heimische Großbetriebe genau solche Steuerschlupflöcher suchen und finden. In unseren Augen wird hier sukzessive versucht Apple als „Buhmann“ darzustellen. Würde man diese Thematik bei anderen Firmen aufgreifen, würde man zum gleichen Ergebnis kommen. Solange der Staat nichts gegen diese Schlupflöcher unternimmt, sollte man auch nicht „jammern“.

Was haltet ihr davon?