MacBook Pro

In den USA wurde von Consumer Reports (ähnlich der deutschen Stiftung Warentest) eine umfangreiche Studie zum Thema Notebooks und deren Zuverlässigkeit durchgeführt. Insgesamt wurden 58.000 TeilnehmerInnen befragt, was als durchaus relevante Größe gilt. Betrachtet wurde ein Zeitraum von 36 Monaten und untersucht, wie oft ein Gerät den Dienst aus irgendwelchen technischen Gründen versagt.

Apple liegt deutlich voran
Bei Apple müssen innerhalb von 3 Jahren zehn Prozent der Besitzer ihr Notebook zur Reparatur bringen. An zweiter Stelle liegen mit 16 Prozent Samsung und Gateway. Dahinter folgen mit 18 bis 19 Prozent Acer, Lenovo, Toshiba, HP, Dell und Asus.
Interessant ist auch, das Defekte im Windows-Bereich meist im ersten Jahr auftreten, bei Apple hingegen über den genannten Zeitraum gleichmäßig verteilt sind.

Apple Care sinnvoll
Zwar sind Apple-Notebooks weniger anfällig, sollte es aber zu einem technischen Defekt kommen, ist die Reparatur auf Grund der Bauweise oft teuer. Deshalb rät ConsumerReports dazu, Apple Care beim Kauf zusätzlich abzuschließen. Bei Windows-PCs wird eine eventuelle Garantieverlängerung nicht empfohlen, da wie bereits erwähnt, die meisten Defekte im ersten Lebensjahr auftreten und hier sowieso die herkömmliche Garantie greift.

Intensivere Nutzung und höhere Zufriedenheit
Das ohnehin schon positive Urteil für Apple-Geräte wird durch zwei weitere Untersuchungsergebnisse nochmals untermauert. Demnach werden Apple-Notebooks um 3 Stunden länger pro Woche genutzt als Windows-Geräte (23 statt 20 Stunden). Des Weiteren ist auch die Zufriedenheit deutlich höher. 71 Prozent der Apple-Besitzer sind mit der allgemeinen Stabilität „komplett zufrieden“, hingegen nur 38 Prozent der Besitzer eines Windows-Notebooks.
Allerdings muss berücksichtigt werden, dass Apple-Notebooks deutlich teurer sind als ihre Windows-Konkurrenten. Qualität hat also seinen Preis!

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