Wie wir inzwischen wissen, ist nicht jeder von iOS 7 begeistert und will eigentlich lieber das alte mobile Betriebssystem verwenden. Nun ist es bei Apple aber so, dass ein Update für das Betriebssystem automatisch im Hintergrund geladen wird, sobald das iDevice mit einer Stromquelle verbunden ist und sich dabei in einem WLAN befindet. Das Update installiert sich zwar nicht von selbst – der User muss immer noch seine Zustimmung dazu geben – dennoch nimmt besagtes Update einen gewissen Speicherplatz auf dem Gerät ein. Je nach Gerät können das bis zu 3 GB sein.

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Dem Kalifornier Mark Menacher hat dieser Umstand offenbar so gestört, dass er jetzt Klage gegen Tim Cook eingereicht hat. Er fordert, dass Apple es künftig ermöglicht, ungewünschte Updates löschen zu können (im Speziellen iOS 7). Zudem verlangt er 50 US-Dollar Schadenersatz. Außerdem wirft er Tim Cook vor, dass er im Gegensatz zu Steve Jobs nur den maximalen Profit als Ziel hätte und ihm die Zufriedenheit des Kunden nicht am Herzen liegen würde. Wir können uns durchaus vorstellen, dass Menacher mit dieser Klage Erfolg haben wird, da durch die ungewünschte Belegung des Speicherplatzes das iDevice nicht mehr im vollen Ausmaß vom User verwendet werden kann. Es wird interessant, wie sich die Angelegenheit weiterentwickeln wird.