TimCook 2

Wir haben schon darüber berichtet, dass in den US-Klassenzimmern nicht mehr Apple, sondern Google die Nase vorne hat und das auch noch sehr deutlich. Aus diesem Grund wurde Tim Cook bei Gelegenheit gefragt, wie er diese Entwicklung sehe und welche Veränderungen Apple anstrebt, um diese Entwicklung wieder zu ändern. Tim Cook sei nicht gerade begeistert gewesen von dieser Frage und bezeichnet die Chromebooks als „Testgeräte“ für Schulen, die auf den digitalen Schulweg umsteigen möchten, sich aber keine iPad-Klassen leisten können.

“We are interested in helping students learn and teachers teach, but tests, no,” Cook said. “We create products that are whole solutions for people — that allow kids to learn how to create and engage on a different level.”

Da das Schulsystem in den USA generell nicht viel Geld zu Verfügung hat, ist dies eine plausible Erklärung. Cook sieht weiterhin keinen Bedarf etwas an der Strategie von Apple zu verändern, da meist nach den „Tests“ mit den Chromebooks iPads gekauft werden, um die Qualität des Lernens zu verbessern. Ob dies wirklich der Fall ist, können wir natürlich nicht beurteilen, aber viele Experten sind gegenteiliger Meinung. Apple könnte hier also durchaus Probleme bekommen, wenn man den Bildungsbereich nicht weiter fördert.