Wie einige von euch wissen, forscht Google nicht nur im Bereich der IT, sondern auch in anderen Gebieten, die zukunftsweisend sein könnten. Sergey Brin, Mitgründer von Google, hat ein komplett neues Projekt unterstützt, welches für die zukünftige Ernährung der Weltbevölkerung sicherlich ausschlaggebend sein könnte. Es handelt sich dabei um ein künstlich erzeugtes Stück Fleisch, das in Form eines Burgerleibchens gefertigt wurde. Das Fleisch kommt zu 100% aus dem Reagenzglas und wurde aus Stammzellen einer Kuh gezüchtet.

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Wie entsteht so etwas?
Grundlegend wird solch ein Fleischersatz aus einer Stammzelle erzeugt, die dann im Reagenzglas zu kleinen aber sehr feinen Fäden heranwachsen. Dies Fäden sind prinzipiell farblos und müssen mit roter Beete eingefärbt werden, damit auch das typische Rot des Fleisches entsteht. Ein österreichischer Food-Experte hatte die Ehre, das ca. 325.000 US-Dollar teure Fleischstück zu kosten und war sehr positiv von der Konsistenz des Fleisches überrascht. Er brauchte dennoch Ketchup, da der Geschmack noch nicht so intensiv ist.

10 bis 15 Jahre!
Die Forscher gehen davon aus, dass das künstliche Fleisch bereits in 10 bis 15 Jahren im normalen Handel erhältlich sein könnte. Damit würde man einerseits viele Ressourcen sparen und auf der anderen Seite auch ein großes Problem der Weltversorgung lösen.

Jetzt unserer Frage: Geht die Technologie hier zu weit?