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Immer wieder finden sich Apps, welche die Performance des Smartphones verbessern sollen, auf Spitzenplätzen in den App-Charts. Stiftung Warentest hat sich nun allerdings die Frage gestellt, ob sogenannte Optimierungs-Apps wirklich zB die Geschwindigkeit beim Laden von Apps oder die Akkulaufzeit verlängern können und kommt zu einem eindeutigen Urteil.

Apps sind absolut unnötig
Insgesamt wurden 4 iOS-Apps (wovon eine schon nicht mehr verfügbar ist) und 9 Android-Apps ausführlich getestet. Wie die Tester berichten, entpuppen sich die angepriesen Leistungsverbesserungen als leere Versprechungen. Es konnte weder eine nennenswerte Energieersparnis noch eine Steigerung der Geschwindigkeit festgestellt werden. Auch eine effizientere Speicher­platz­nutzung war kaum zu beobachten. Hinzu kommt, dass alle im Test vertretenen Apps sensible Daten ohne Wissen des Nutzers übertragen haben, um so ein Nutzerprofil erstellen zu können. Die Übertragung erfolgte bei einigen Apps sogar unverschlüsselt.

Das Fazit der Tester ist somit eindeutig: Egal ob iOS oder Android – man sollte die Finger von Optimierungs-Apps lassen. Es sei schließlich nicht zu erwarten, dass “ein kleiner Entwickler das Rad neu erfindet.”

Diese Apps wurden gestestet:

iOS:

Android:

  • AVG Cleaner — Memory & Battery Booster, AVG Mobile
  • Battery, MacroPinch
  • Battery Doctor (Battery Saver), Chee­tah Mobile
  • CCleaner, Piriform
  • Clean Master Speed Booster, Chee­tah Mobile
  • DU Battery Saver & Widgets, DU Apps Studio
  • DU Battery Saver Pro & Widgets, DU Apps Studio
  • DU Speed Booster (Cleaner); DU Apps
  • The Cleaner — Speed up & Clean, Liquidum Limited