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Wie es scheint, hat Apple einen weiteren Trumpf gegen die auferlegten Steuerschulden in der EU in der Hand. Irland hat sich nun offiziell hinter Apple gestellt und will das eingeforderte Geld einfach nicht haben. Man habe mit Apple eine sehr gute wirtschaftliche Beziehung, die durch die EU-Kommission nicht aufs Spiel gesetzt werden soll. Aus diesem Grund stellt man sich hinter den Konzern und will eine gute Lösung für beide Seiten finden.

Irland reicht Klage gegen die EU-Kommission ein
Doch Irland geht noch einen Schritt weiter: Der Staat will sein Image als „steuerschonendes“ Land in der EU nicht verlieren, da auch andere Konzerne wie Google oder Facebook hier eine Niederlassung haben und für Arbeitsplätze sorgen. Sollte es zu einer Verurteilung Apples kommen, könnte dies eine Kettenreaktion auslösen und das wäre für Irland sicherlich nicht von Vorteil. Auch die US-Regierung verurteilt das Verhalten der EU-Kommissare und legt Beschwerde gegen das Urteil ein. Somit erhält Apple von allen Seiten Rückendeckung und die Verurteilung von Apple wackelt sehr stark.

Doch alledem hat Apple die geforderten 13 Milliarden schon auf ein Treuhandkonto gelegt, um Guten Willen zum bösen Spiel zu machen.