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Wenn es um den Speicherplatz bei einem Smartphone geht, wird vom Hersteller natürlich jene Größe angegeben, die das Modul auch ursprünglich geboten hat. Jedoch ist klar, dass auch das Betriebssystem Speicherplatz benötigt und somit teilweise ein großer Unterschied darin besteht, was auf der Verpackung draufsteht und was dann tatsächlich an verfügbarem Speicher vorhanden ist. Die britische Techseite „Which?“ hat sich die ganze Angelegenheit einmal genauer angesehen und die beliebtesten Smartphones der wichtigsten Hersteller in diesem Bezug miteinander verglichen. Das Ergebnis finden wir durchaus interessant:

Google und Apple voran
Wie man aus der Grafik unterhalb herauslesen kann, hat das iPhone 5C beim tatsächlich vorhandenen Speicherplatz mit 12,60 GB von 16 GB die Nase vorne. Auf dem zweiten Platz liegt das Google Nexus mit 12,28 GB und auf dem letzten Stockerlplatz das iPhone 5S mit 12,20 GB. Im Mittelfeld liegen das Sonys Xperia Z1 und das Blackberry Z30, wo noch 11,43 GB bzw. 11,20 GB übrig bleiben. Mit einigem Abstand folgt dann das HTC One Mini (10,44 GB) und LGs G2 (10,37 GB). Das Schlusslicht bildet das Samsung Galaxy S4, wo gerade einmal knapp über die Hälfte an Speicherplatz zur Verfügung steht.

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Ursache?
Der Grund für die große Bandbreite an verfügbarem Speicherplatz liegt am jeweiligen Betriebssystem. Google und Apple schaffen es offensichtlich, ein schlankes Betriebssystem anzubieten. Bei den anderen Herstellern wird dagegen aber oft dem grundlegenden Android-Betriebssystem eine eigene Optik verpasst, was natürlich Speicherplatz frisst. Dies ist im Speziellen bei Samsung der Fall, wo der große Umfang von Samsungs Touchwiz-Oberfläche und die hohe Anzahl an vorinstallierten Apps für den geringen Speicherplatz verantwortlich ist. Fairer Weise muss aber auch erwähnt werden, dass bei vielen Smartphones der Speicherplatz erweitert werden kann, was bei Apple bekanntlich nicht möglich ist.