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Die EU hat seit geraumer Zeit einen intensiven Blick auf die App Stores von Apple und Google geworfen, da sich ein Spieletyp immer mehr in den Vordergrund drängt und genau dieser Spieletyp immer wieder für Probleme sorgt. Gemeint sind Freemium-Games, die im Store als „kostenlos“ angeboten werden aber durch „In-App-Käufe“ doch einiges an Geld verschlingen können. Manche Entwickler gehen soweit, dass man bis zu 100 Euro pro Spiel ausgeben kann, um alle Gegner zu besiegen oder alle Gegenstände sein Eigen zu nennen. Genau dieser Fakt stößt der EU ziemlich sauer auf und man hat mit Google und Apple den Dialog gesucht, um eine Problemlösung zu erarbeiten.

Man soll Kinder schützen
Wenn eine erwachsener Mensch diesen Dienst in Anspruch nimmt, kann er dafür nicht belangt werden, oder er kann auch nicht die „bösen“ Absichten von Entwicklern in Frage stellen. Sollte es sich bei den Geschädigten aber um Minderjährige handeln, sieht das Thema für die EU schon wieder etwas anders aus. So kann man als Unternehmen nicht verantworten, Kinder oder Jugendliche so stark zur Kassa zu bitten. Für die EU ist es in diesem Fall egal, ob ein Passwort vor dem Kauf eingegeben werden muss oder nicht. Hier steht der Schutz der Kinder im Vordergrund. Auch der Suchtfaktor solcher Spiele soll nochmals unter einem anderem Licht betrachtet werden.