McShark

Da rund 30 Prozent des Unternehmens dem Staat Österreich gehören und der österreichische Steuerzahler damit auch bürgt, scheint es nun sehr wichtig zu sein, einen Investor für das marode Unternehmen zu finden. Aus diesem Grund hat man sich hinter verschlossenen Türen schon zusammengesetzt, um einen passenden Investor zu finden, der die Kette aufrecht erhalten kann. Bislang gibt es aber nur einen Interessenten für die Geschäftsstellen bzw. einzelne davon. Speziell der Store in der Maria-Hilferstraße dürfte interessant sein. Andere Lokale in den Einkaufszentren sind aber eher uninteressant.

Die Zeit ist knapp
Findet man nicht binnen der nächsten Wochen einen Investor, der eine ordentliche Finanzspritze in das Unternehmen bringt, muss ein Insolvenzantrag über 7 Millionen Euro gestellt werden. Wie gut die Chancen für den Retail-Seller in dieser Hinsicht sind, kann derzeit nicht abgeschätzt werden. Wir werden aber in den nächsten Wochen sicherlich noch einiges über die Hintergründe erfahren wird. Eigentlich stand McShark immer sehr gut da und konnte sich lange am Markt halten – nach der Fusion ging es aber bergab.