Wir haben in den letzten Tagen schon mehrmals darüber berichtet, dass die klassischen PC-Hersteller wie zB HP und Dell mit massiven Absatzproblemen zu kämpfen haben. Auch Apple kann bei der kommenden Quartalskonferenz in dieser Sparte laut Analysten nicht mit übermäßigen Zuwachsraten auftrumpfen. Einige gehen sogar von einem leichten Rückgang der Mac-Verkäufe aus.

Vorgestern hat dann die Nachricht die Runde gemacht, dass auch der weltweit größte Chip-Hersteller Intel unter dieser Situation leidet. Der Umsatz ist nämlich im vierten Quartal um drei Prozent gesunken, obwohl in diesen Zeitraum das Weihnachtsgeschäft gefallen ist. Zudem ist auf Grund von gestiegenen Kosten der Gewinn im Vergleich zum Vorjahr um über ein Viertel (27 Prozent) auf 2,5 Mrd.US-Dollar eingebrochen.

Branchenbeobachter werfen nun Intel vor, den Trend in Richtung Tablets und Smartphones zu spät erkannt und somit die momentane Situation verursacht zu haben. Intel Chef Otellini gibt dies indirekt zu und spricht von einem schwierigen Umfeld. Dennoch habe der Konzern durch den erfolgten Einstieg in den Tablet- und Smartphonemarkt große Forschritte gemacht. Hier liegt der Fokus momentan auf Schwellenländern wie Indien, China oder Brasilien.

Wir werden sehen, ob sich Intel in diesem Bereich gegen Konkurrenten wie beispielsweise Samsung oder Qualcomm durchsetzen kann.