Apple SSD Festplatten werden deutlich günstiger Mac News

Fast ist sie schon wieder in Vergessenheit geraten – die heiß diskutierte neue Urheberrechtsabgabe, welche nun wirklich am 1. Oktober in Kraft getreten ist. Eigentlich hätten sich am 29.09. die Handelsvertreter und Verwertungsgesellschaften in der zweiten Verhandlungsrunde über die künftigen Tarifen einigen sollen, aber diese ist nicht geschehen. Jetzt haben wir in Österreich die kuriose Situation, dass wir zwar eine neue, sogenannte „Festplattenabgabe“ haben, aber nicht wissen, wie hoch diese ausfallen wird.

Konkret haben die Handelsvertreter einen Euro bei Mobiltelefonen vorgeschlagen, die Verwertungsgesellschaften haben jedoch 5 Euro eingefordert. Ähnlich verhält sich die Situation bei PC’s, Festplatten und Tablets. Zudem sollen jetzt auch noch Speicherkarten, digitale Bilderrahmen und Smartwatches in die Gebührenliste mit aufgenommen werden. „Mit diesen Forderungen wird auch die im Gesetz festgeschrieben Obergrenze von 29 Millionen Euro deutlich überschritten, für unsere Seite daher unannehmbar“, so das Bundesgremium der Handelsvertreter.

Wie geht es weiter?
Die nächste Gesprächsrunde wurde für den 15. Oktober vereinbart. Gibt es hier keine Einigung, bleibt laut René Tritscher, seinerseits Geschäftsführer der Bundesparte Handel, nur der Weg zur Schlichtungsstelle und in letzter Konsequenz ein Termin beim Urheberrechtssenat. Generell wird aber von einer Einigung ausgegangen.

Klar ist, dass die Händler am 15. Jänner 2016 ihre erste Abgabe für das vierte Quartal 2015 rückwirkend an die Verwertungsgesellschaften leisten müssen. Die Wirtschaftskammer empfiehlt deshalb, alle Verkäufe, die von der neuen Urheberrechtsabgabe betroffen sind, zu dokumentieren.