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In den letzten Monaten ist der österreichische Mobilfunkmarkt durch einige neue Anbieter ordentlich in Bewegung geraten. Oftmals werden aber wechselwillige Kunden auf Grund ihrer langen Kündigungsfrist an einem raschen Wechsel gehindert und können so nicht auf eventuelle Angebote reagieren. Eine Gesetzesnovelle, welche sich derzeit in Begutachtung befindet, will genau das ändern. Demnach soll die Kündigungsfrist künftig maximal einen Monat betragen. Mit dieser Maßnahme soll der Wettbewerb weiter angekurbelt werden, da Konsumenten „zeitnaher auf aktuelle Angebote am Markt“ reagieren könnten. Die großen Mobilfunkbetreiber zeigen sich über diesen Entwurf erwartungsgemäß wenig begeistert.

Mindestvertragsdauer bleibt
Entgegen Meldungen, die zu Beginn dieser Woche im Umlauf waren, wonach auch die Mindestvertragsdauer von Mobilfunkverträgen auf 12 Monate beschränkt werden sollte, widerspricht das zuständige Ministerium. Es sei keine dahingehende Änderung geplant. Die Begutachtungsfrist dauert bis zum 18. September. Dann wird sich zeigen, ob das Gesetz so kommt, oder ob die Mobilfunkbetreiber noch erfolgreich intervenieren können.