Apple SSD Festplatten werden deutlich günstiger Mac News

Gerade gestern haben wir darüber berichtet, dass es bezüglich der Festplattenabgabe für Smartphones ein Urteil des Wiener Oberlandesgerichtes gibt, wonach auch diese Geräte grundsätzlich vergütungspflichtig sind. In der Zwischenzeit hat auch die Politik auf dieses Urteil reagiert. Der zuständige Minister Josef Ostermayer hat nämlich in einem Gespräch mit dem „Standard“ eine gemeinsame Pressekonferenz mit Justizminister Wolfgang Brandstetter angekündigt, welche in absehbarer Zeit stattfinden soll. Dabei soll es um die Novellierung des Urheberrechts gehen -Zitat:

Ich glaube, dass die Festplattenabgabe momentan die realistischste Variante ist – trotz der technischen Entwicklungen, die es geben wird. Wir müssen versuchen, die jungen Netzfreiheitsverfechter zu überzeugen, dass diese Abgabe g’scheit ist.

Smartphones, Tablets, USB-Sticks – alles ist dabei
Obwohl sich der Elektrohandel in den letzten Monaten und Jahren massiv gegen eine Festplattenabgabe gewehrt hat, scheint dieser Kampf gegen die Verwertungsgesellschaften nicht nur vor Gericht nun verloren zu sein, sondern auch die Politiker stellen sich hinter die heimischen Künstler, um deren Einkommenssituation zu verbessern. Der schon angesprochene Justizminister hat bereits in einer Pressekonferenz, die vor kurzem stattgefunden hat, die Meinung vertreten, dass man sich bei der Urheberrechtsreform an den GIS-Gebühren orientieren könnte. Gemeint sei damit nicht die Höhe der Gebühren, sondern das Modell. Es sollen alle Speichermedien unter einen Hut gebracht werden und dafür eine Festplattengebühr eingehoben werden. Beim Fernseh- und Radioempfang ist es ja auch egal, mit welcher Technik dies bewerkstelligt wird – zahlen muss man für alle Geräte.