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Vor wenigen Tagen hat die oberösterreichische Arbeiterkammer (AK) mit einem Bericht auf sich aufmerksam gemacht, in dem sie vor vermeintlich günstigen Handy-Kombiangeboten warnt. Dabei hat die AK besagte Angebote (übliche Vertragsdauer 24 Monate) mit einer SIM-only-Variante verglichen.
Demnach kostet ein iPhone 6 mit Vertrag bei A1 um 37 Prozent mehr als mit der SIM-only-Variante des neuen Billiganbieters HoT. Herangezogen wurde dabei der Preis von 649 Euro für das iPhone 6 bei A1. Des Weiteren kommen eine Grundgebühr von 34,90 Euro und die jährlich anfallende SIM-Pauschale hinzu. Auf die gesamte Laufzeit von 24 Monaten gesehen entsteht dabei ein Betrag von 1.491,50 Euro. Bei T-Mobile kommt das vergleichbare Angebot auf  1.165,75 Euro. „3“ ist mit 984 Euro am billigsten.

Noch billiger kommt man, wie bereits angesprochen, mit einem SIM-only-Vertrag bei HoT davon. Hier kostet dieser 9,90 Euro, hinzu kommt einmalig die SIM-Karte mit 1,99 Euro und natürlich das (freie) iPhone 6 mit 699 Euro. Insgesamt hat der Kunde nach zwei Jahren 938,59 Euro ausgegeben, was immer noch 5 Prozent günstiger als das Angebot von „3“.

Objektiver Weise muss man den Einwand von A1 anführen, wonach hier ein Diskont- mit einem Premium-Angebot verglichen wird. A1 bietet im Gegensatz zu HoT unlimitierte Minuten, SMS und MMS an. Zudem würden insgesamt österreichweit 80 A1-Shops für eine persönliche Beratung zur Verfügung stehen. Auf der anderen Seite gibt es beim SIM-only-Tarif von HoT keine Bindung und ist dadurch flexibler. T-Mobile und „3“ haben sich bis jetzt noch nicht zu Wort gemeldet.