Zur Vorgeschichte: Vor wenigen Tagen wurden von Jacob Appelbaum auf dem Chaos Communication Congress (30C3), der in Hamburg stattgegunden hat, der Öffentlichkeit einige Informationen präsentiert, welche die exzellenten Angriffs- und Abhörfähigkeiten der NSA unter Beweis stellen sollen. Die Informationen stammten aus zahlreichen Dokumenten von Edward Snowden. Speziell auch für Apple mit seinem iPhone waren diese Fakten von Bedeutung.
In diesen Unterlagen brüstet sich die NSA nämlich damit, dass sie über ein System verfüge („DROPOUTJEEP“), jedes iPhone zu knacken. Zwar stammen diese Dokumente aus dem Jahr 2008, es bestehe aber der starke Verdacht, dass die NSA auch die neuen Modelle ohne Probleme unter Kontrolle bringen könne. Um dies zu bewerkstelligen hat der Nachrichtendienst offenbar die Möglichkeit Software auf dem iPhone zu installieren, um damit dann SMS oder E-Mails auslesen zu können. Auch die Positionierung des iPhone-Besitzer und die Aktivierung des Mikrofons bzw. der Kamera sei demnach kein Problem. Auf die Frage, ob Apple davon weiß, wollte 
sich er aber nicht zu weit aus dem Fenster lehnen – es gäbe zwei Möglichkeiten: Entweder arbeite Apple mit der NSA zusammen oder Apple würden einfach nicht alle Sicherheitslücken auffallen.

13.12.30-DROUPOUTJEEP

Apple hat sofort reagiert
Heute wurde bekannt, dass Apple noch im alten Jahr auf diesen Vorwurf reagiert hat und ihn von sich weist. Laut dem Unternehmen habe die NSA keinen ungehinderten Zugriff auf das iPhone und man habe auch nicht mit dem US-Geheimdienst zusammengearbeitet, um „elektronische Hintertüren“ in das System einzubauen. Ganz im Gegenteil: Apple strich in seiner Erklärung hervor, dass der Konzern „weiterhin seine Kunden schützen werde, egal wer dahintersteckt.“