Wir haben bereits gestern darüber berichtet, dass Kim Schmitz (Kim Dotcom) mit seinem neuen Filehosting-Dienst an den Start gegangen ist. Dieser wurde auch gebührend mit einer großen Party auf seinem Anwesen gefeiert. Offensichtlich hat Kim Dotcom im Nachhinein gesehen auch allen Grund dazu, weil er sich bereits nach 14 Stunden über 500.000 Mitglieder freuen konnte, die noch dazu recht fleißig zu einem kostenpflichtigen Upgrade gegriffen haben. Bis er allerdings die geschätzten 50 Mio. User des Vorgängers „Meagupload“ erreicht, wird es noch ein bisschen Dauern. Dennoch könnte Dotcom mit seiner Idee, die Daten noch vor dem Hochladen zu verschlüsseln und somit rein rechtlich aus dem Schneider zu sein, den richtigen „Riecher“ gehabt haben. Schließlich weiß niemand außer dem User und jenen Personen, die vom Besitzer Zugriff auf die Dateien bekommen, was eigentlich auf den Servern von Mega liegt.

Neue Projekte  geplant!
Mega war anscheinend nur der erste Streich des ehemaligen Megaupload-Betreibers. Bereits im Sommer haben wir über den möglichen Launch eines Musikdienstes namens „Megabox“ berichtet. Mit diesem will Kim Musiker eine Möglichkeit bieten, ihre Songs direkt an die Kunden zu verkaufen – ohne Plattenlabels, die mitverdienen. Das war aber noch alles! Noch gestern Abend hat er via Twitter eine kleine Bombe platzen lassen, in dem er einen weiteren Dienst „MegaMovie“ angekündigt hat. Im Kommentar hieß es: „Look at this @MPAA. Let’s talk!“, womit er auf die Motion Picture Association of America (MPAA) anspielt. Das ist jener Verband der großen amerikanischen Filmunternehmen, die Kim Dotcom Verstöße gegen das Urheberrecht im großen Stil vorwerfen. Bei seinen neuen Diensten, wird das wohl nicht mehr so leicht möglich sein.