150px-Apple_logo_black.svgNachdem Apple nun das neue MacBook Pro vorgestellt hat, waren die Lobeshymnen rund um das Gerät nicht gerade überschwänglich und man hat eigentlich fast jedes Feature erwartet und im Vorfeld schon einmal gesehen. Apple konnte daher einfach nicht überraschen. Überraschen konnte Apple lediglich mit dem Preis der neuen MacBook Pro-Serie und diese Überraschung hat bei vielen Kunden ordentlich eingeschlagen. Dennoch wird sich das neue MacBook Pro gut verkaufen, da viele Kunden schon sehr lange auf eine Neuerung in diesem Bereich gewartet haben und man daher vermutlich gerne etwas mehr Geld ausgibt als eigentlich erwartet. Doch stellen sich immer mehr Apple-Fans die Frage, in welche Höhen der Konzern die Preise noch treiben möchte. Will man beispielsweise ein komplett ausgestattetes MacBook Pro 15 Zoll erwerben muss man bis zu 4.500 € auf den Tisch legen und das finden viele einfach nur noch „Wucher“.

Was ist los mit Apple?
Die Philosophie von Steve Jobs über den Mac-Markt an iPhone und iPad-Nutzer heranzukommen, um das Ökosystem komplett zu machen, ist in den Augen vieler Nutzer der Geldgier gewichen. Jobs brachte noch Notebooks auf den Markt, die erschwinglich waren und in den Unis der Welt standen. Nun muss sich ein Student wohl 3-mal überlegen, ob er sich ein MacBook Pro zulegt oder nicht. Das MacBook ist einfach zu schwach und das MacBook Air zu alt, um noch im Einsatz zu sein. Die alten MacBook Pro, die Apple noch anbietet sind auch nicht das Wahre und können nur mit einer etwas neueren Hardware überzeugen. Somit nimmt sich Apple automatisch die Kunden von Morgen und andere Unternehmen wie Google oder Microsoft versuchen wieder in diesen Markt zu drängen und feiern mit günstigen Preisen deutliche Erfolge. Warum Apple diese Preispolitik fährt ist nicht klar – im Sinne von Steve Jobs dürfte dies aber nicht sein. Man merkt, dass Tim Cook kein CEO ist der für Apple und das Produkt brennt, sondern eher für den Aktienpreis.