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Immer wieder wird von verschiedensten Experten und auch Nutzern kritisiert, dass iTunes immer unübersichtlicher wird. Viele sprechen sogar davon, dass iTunes mittlerweile einfach nur noch zusammengewürfelt aussieht und eine Mischung aus Spotify, Netflix und Geräte-Wartung darstellt. Dennoch schafft es Apple nicht, die Software irgendwie so zu entwicklen, dass man eine Struktur in dem Ganzen erkennt. Am Anfang war iTunes eine schlanke und auch aufgeräumte Software, die eigentlich nur dafür zuständig war Songs anzubieten und Songs abzuspielen. Mit der Zeit kamen aber immer mehr Features hinzu und man passte das Design immer wieder geringfügig an und schuf selten eine Einheit.

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Filme, Serien, Musik, iPhone-Backup, Fotos und noch mehr
Wer sich den vollen Funktionsumfang von iTunes einmal vor Augen hält, kann von Anfang an abschätzen, dass man solch eine Masse einfach nicht in ein vernünftiges Design bekommt und dass auch der Kunde irgendwann den Überblick verliert. Apple hat zwar versucht mit einigen Design-Anpassungen das Problem zu entschärfen, hat es in den Augen vieler Experten aber nur noch schlimmer gemacht.

Weniger ist oft mehr
Viele Nutzer fordern nun ein Abspecken der Software und beispielsweise die Ausgliederung von iTunes Music oder auch die Ausgliederung der Film und Serieninhalte. Somit wäre iTunes wieder das, was es eigentlich einmal gewesen ist. Für Apple wird dies aber nicht in Frage kommen, da das Unternehmen alles unter einem Dach haben möchte. Dennoch sollte Apple sich für die nächste OS X oder Mac OS-Version etwas überlegen, um das Chaos in iTunes langsam zu beseitigen. Bislang ist noch unklar, ob Apple diesen Schritt wirklich wagen wird, aber es wäre an der Zeit.

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