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Nachdem das iPhone 6S/Plus auf den Markt gekommen ist, haben die Prüfstellen in China wieder Alarm geschlagen. Die Arbeitsbedingungen bei den unterschiedlichen Zulieferern von Apple haben sich wieder dramatisch verschlechtert und es ist zu erwarten, dass dies auch bis Weihnachten so bleiben wird. Laut unabhängigen Testern seien die Mitarbeiter einfach überarbeitet und können die maximale Stundenanzahl von 60 Arbeitsstunden pro Woche nicht einhalten. Der Grund dafür ist das neue iPhone 6S/Plus, welches in großen Mengen produziert werden muss, um die Nachfrage zu stillen.

Löhne sind zu niedrig
Der Grund für die vielen Überstunden ist nicht nur die hohe Nachfrage, sondern auch der niedrige Lohn, den man bei den Fertigern bekommt. Ohne Überstunden und zusätzliche Arbeit würde sich die Tortur für die Mitarbeiter einfach nicht lohnen. Zwischen 1,85 und 2 US-Dollar pro Stunde verdienen die Arbeiter in den Fabriken, was bei einer normalen 40 Stunden Woche einfach zu wenig wäre, um eine Familie zu ernähren. Diesen Umstand nutzen die Zulieferer von Apple natürlich in einem gewissen Ausmaß aus. Apple betont aber, wieder eigene Prüfungen durchzuführen, um die Missstände in den Griff zu bekommen.