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Manche von euch werden die derzeitige Diskussion in den USA rund um die Verweigerung der Herausgabe von Informationen auf einem iPhone 5C seitens Apple and das FBI eventuell mitverfolgen. Konkret stellt sich die Situation so dar, dass das FBI den Zugriff auf das iPhone 5C eines verurteilten Attentäters haben will, Apple dies aber trotz Gerichtsurteil verweigert, da der Konzern befürchtet, dass hier eine Hintertür für potentielle Hacker geschaffen werden könnte.

Inzwischen berichtet die New York Times aber darüber, dass Apple dem FBI bereits früher unter vorgehaltener Hand eine Möglichkeit zur Entsperrung des iPhones angeboten hat. Dann ist die US-Regierung mit diesem Fall aber an die Öffentlichkeit gegangen und hat den Spielraum für Apple somit drastisch reduziert, da der Konzern in dieser Hinsicht schließlich einen Ruf zu verlieren hat.

Apple unter Druck
Obwohl Apple von Google & Co. Unterstützung bekommt, steigt der Druck auf Apple stetig an. Schließlich verstehen viele Menschen und Politiker nicht, warum Apple Daten zurückhält, die bei der Klärung eines Attentates helfen könnten, wo 14 Personen und der Attentäter (IS-Terrorist) selbst ums Leben gekommen sind. Apple geht es hier aber um das Prinzip, denn wenn das Unternehmen ein spezielles Tool erstellt, wodurch Daten leicht ausgelesen werden können, könnte dies in falsche Hände geraten und die Sicherheit aller iPhone-Besitzer unterwandern.

Laut Gericht hat Apple bis zum 26. Februar Bedenkzeit bekommen, um zu entscheiden, ob man in diesem Einzelfall dem FBI helfen will. Es ist vor allem für Tim Cook sicherlich keine leichte Aufgabe, den Spagat zwischen Terrorbekämpfung und Datenschutz zu schaffen.