homekit

Vor gut einem Jahr hat Apple die neue Home-Kit-Technologie präsentiert und man hat geglaubt, dass sich verschiedene  Hersteller wie verrückt auf die Technologie stürzen. Dies war auch am Anfang der Fall, bis man herausgefunden hat, dass Apple sehr strenge Richtlinien im Bereich der Übertragungssicherheit verlangt. Apple verlangt eine 3072-Bit-Verschlüsselung, die von jedem Anbieter eingehalten werden muss, um überhaupt ein Geräte mit HomeKit-Unterstützung anbieten zu können. Fakt ist, dass Apple hier stark auf Sicherheit setzt, da diese Verschlüsselung eigentlich nicht zu knacken ist.

Langsame Verbindung das Problem
Die Hersteller von Geräten haben sich diesem Umstand nun gefügt, stehen aber vor einem weiteren Problem. Anscheinend soll die Übertragungsgeschwindigkeit so gering sein (aufgrund der Verschlüsselung), dass teilweise Verbindungszeiten von bis zu 7 Minuten erreicht werden und das nicht akzeptabel für den Kunden ist. Diese langen Verbindungszeiten liegen nur an der hohen Verschlüsselung der Daten und genau hier müssen die Entwickler ansetzen. Qualcomm und auch andere Unternehmen versuchen schon seit langem Chips herzustellen, die deutlich schnellere Verschlüsselungszeiten aufweisen, doch kann es noch etwas dauern bis diese Geräte auf den Markt kommen. Bis dahin muss man damit rechnen, dass wenig HomeKit-Geräte erhältlich sein werden – eigentlich sehr schade.