Instapaper Entwickler Marco Arment hat sich gestern Abend zu Wort gemeldet. Seiner Ansicht nach, wird der iMac zwar noch heuer (Herbst) eine Überarbeitung erfahren, jedoch wird das vielfach vermutete und auch erhoffte Retina-Display nicht dabei sein. Darauf müssen wir, laut Arment, noch bis 2013 warten. Diese Informationen will der Entwickler mehrfach via seines Blogs erhalten haben.

Der Grund liegt offenbar darin, dass der finanzielle Aufwand für ein Retina-Display mit einer Auflösung von 5120 x 2880 Pixel einfach nochzu groß sei. Es wird geschätzt, dass alleine das Retina Display des neuen MacBook Pros ca. 150 US-Dollar kostet. Ein Retina-Display für den iMac würde daher natürlich um einiges teurer sein und die Margen für Apple sinken. Dazu ist das Unternehmen offensichtlich noch nicht bereit und will auf niedrigere Herstellungskosten warten.

Laut Arment sieht Apple aber das Retina-Display im Notebook- und PC-Segment als einzige Möglichkeit sich maßgeblich weiterzuentwickeln und von der Konkurrenz abzusetzen. Deshalb wird Apple Schritt für Schritt die ganze Modellpalette mit ihnen ausstatten. Zitat:

„Apple believes that Retina displays are the only way to go from this point forward, and they’re waiting to update each family until it can be Retina-equipped.“