Mit der Apple-Aktie läuft es in letzter Zeit bekanntlich nicht allzu gut. Während viele Analysten denken, dass es daran liegt, weil Apple seit einigen Monaten keine neuen Produkte veröffentlicht hat, ist der ehemalige Microsoft COO, Bob Herbold, anderer Meinung. Er behauptet, dass das derzeitige Problem von Apple das Fehlen einer visionären Führungspersönlichkeit sei, so wie es eben Steve Jobs gewesen ist. Steve Jobs sei es nämlich gewesen, der durch seine echte Überzeugung und seinen paranoiden Blick für Details, für einen anhaltenden Zustrom von führenden Produkten und Dienstleistungen gesorgt hat.

Tim Cook handelt seiner Ansicht nach wie ein Administrator. Eine gute Finanzgebarung sei eben nicht ausreichend, um ein Unternehmen zum Erfolg zu führen. Apple brauche wieder einen Visionär, der Apple mit Mut führt und nicht ständig auf die Zahlen schaut. Herbold ist zudem der Meinung, dass Apple durch die Führung von Tim Cook in Gefahr läuft, in den Augen der Menschen ein solides Technologie-Unternehmen zu werden. Der Glanz der früheren Zeiten werden verloren gehen – ähnlich wie es auch bei Microsoft der Fall war.

Wie seht ihr die Situation? Ist Tim Cook zu wenig visionär und fehlt im das Gefühl bzw. zeigt er zu wenig Liebe fürs Detail, um Apple weiterhin zum Erfolg zu führen?