Apple-Chef_Tim_Cook_muss_mit_Neuheiten_punkten-Konferenz_WWDC-Story-364322_630x356px_15953ae55924dc3c6a4ce3f8b943cbc9__apple_executive_compensation___-_ap-bild_-_27_12_12_-_ap20612_-_vollbil

Es ist oft sehr interessant, wie sich ehemalige Apple-Mitarbeiter ins rechte Licht rücken wollen oder sogar noch eine Rechnung mit dem alten Arbeitgeber offen haben. Nun ist erneut ein Interview mit einem ehemaligen Produkt-Ingenieur von Apple aufgetaucht, der Tim Cook keinen guten Führungsstil bescheinigt. Laut seinen Aussagen hat Tim Cook Apple sehr langweilig und starr gemacht. Mit eingeschworenen Teams und klaren Strukturen hat man die Kreativität aus dem Unternehmen genommen, welches Steve Jobs geschaffen hat.

So konnte man unter Steve an einem Projekt arbeiten, welches überhaupt nicht zu seinen Kerngebieten gehörte, da man frischen Wind ins Team bringt und andere Ideen eingebracht hat. Manchmal wusste man unter Steve überhaupt nicht, dass man beispielsweise an einem neuen iPad arbeitet oder an einem iPhone. Dadurch konnte Steve auf einen freien Geist zurückgreifen, der nicht in Schubladen denkt. Genau das hat Tim Cook aber nun geschaffen und bildet immer mehr Teams, die sich nur mit einem Thema beschäftigen und das ist ein Killer für freies Denken – so der ehemaliger Mitarbeiter.

Doch es geht noch einen Tick persönlicher. Laut den Aussagen von Bob, so der Name des Mitarbeiters, hat Tim Cook die Leidenschaft an Apple verloren (oder nie gehabt). Er brenne nicht für ein Produkt und habe lange nicht die Leidenschaft, die Steve Jobs für ein Gerät hatte. Somit werden Produkte eben nur noch Produkte und nicht wie bei Steve Jobs „lebendige Gegenstände“, die man unbedingt haben „muss“.